Malaga
Ende Januar. 22 Grad warm, die Sonne scheint, sehr wenig Touristen, die Strände sind leer, mich begleitet meine langjährige Freundin und nach so langer Zeit haben wir ein paar Tage für uns. Das Jahr 2018 hätte nicht besser starten können.

Wir hatten ein absolut fantastisches Hotel. ( hier handelt es sich um keine Werbung )






Der Innenraum war elegant, geschmack - und stilvoll eingerichtet. Ich kann mir kaum vorstellen, wie voll, laut und besonders teuer es dort im Sommer ist. Außerhalb der Saison herrschte hier die Stille.









Unser Hotel hieß: "Grand Hotel Miramar". Die Preise schwanken sehr. Außerhalb der Saison ist es um einiges preiswerter. Die Lage ist 1A. ca. 20 min. vom Flughafen entfernt (ca. 25€ mit Taxi). Direkt am Meer. Mit Wellnessbereich und Außenpool. Liegt zentral zu allen Sehenswürdigkeiten und doch sehr ruhig.

Im Januar ist das Hotel zu 1/10 ausgelastet. Im Foyer wurde entweder Klavier gespielt oder ein Geiger gab ein "Konzert".






Das Publikum ist allesamt über 30. Alle sind schön und elegant gekleidet. Am Eingang des Hotels empfing uns ein Portier im Frack und mit einem Zylinder. Das alles ist natürlich ungewöhnlich, aber auf jeden Fall interessant gewesen.


Während wir vormittags das kulturelle Programm genossen haben, verbrachten wir unsere Abende mit Entspannung. Alle Tage vergingen in einer Art außergewöhnlicher Stille und Harmonie.















Wir haben uns einen Tag Zeit genommen, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt Malaga zu besichtigen.

Wir sind durch das ganze Zentrum gelaufen, haben uns die bekannten Lokale angeschaut und damit wir noch irgendwo rechtzeitig etwas essen konnten, haben wir uns gegen die Festung entschieden, denn das Hinaufgehen und die ganze Besichtigung hätten uns mehr als halben Tag Zeit geraubt.




Die Öffnungszeiten der Restaurants in Malaga sind, nennen wir es, sehr interessant. Abends öffnen alle Restaurants erst gegen 20 Uhr. Von 13.00/14 bis 17.00 /18.00 Uhr ist Siesta in Spanien.
In der heißesten Zeit des Tages ist alles zu. Wir hatten wirklich Schwierigkeiten gehabt, irgendwo essen zu besorgen.

Mit allem Drum und Dran hat uns diese Reise im Jahr 2018 ca. 350 € pro Nase gekostet. Mittlerweile, wenn man außer Handtasche noch ein Gepäck aufgeben möchte oder mit in die Kabine nehmen will, muss man bei bestimmten kostengünstigen Airlines Aufpreis bezahlen oder Priority buchen.



